Silber reden

Silber reden – Gold denken

Best product placement ever!

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Gesehen an der S-Bahnhaltestelle Greifswalder Straße.

Geschrieben von silberredner

22. Februar 2012 um 00:01

Veröffentlicht in Allzumenschliches, Berlin

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- and now you’re going to die! Laut und mit viel Bass hören!

Geschrieben von silberredner

13. Februar 2012 um 20:11

Meine Jungfernfahrt

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Nach Monaten der Untätigkeit wollte ich mich endlich im neuen Jahr bei meiner neuen Partei engagieren. Wie immer der Herde folgend, bin ich nun Pirat geworden. Ich hatte gehört, dass das jetzt so hip sei. Also flugs zu einem Treffen.
Ich dachte mir, dass es das Beste wäre, sich für eine Barschicht zu melden, weil man da schnell viele Leute kennen lernen würde – ergo meldete ich mich freiwillig Dienstags im Kinski hinter der Theke zu stehen.
Als ich in der Wohnung von Heide, welche die Hauptverantwortliche fürs Kinski ist, ankam, wurde sofort der erste Piratenstereotyp erfüllt. In der Küche saßen zwei Leute, aßen lecker Abendbrot und unterhielten sich über… ähm… ich muss sagen, ich habe keine Ahnung worüber sie sich unterhielten. Es klang technisch. Irgendwas mit Computern. Nun ja, aber ich war ja auch nicht gekommen, um ihnen ihre Computer zu warten.
Das Kinski ist eine selbstverwaltete Kneipe, die sehr organisch gewachsen wirkt. Hier und da funktioniert mal was nicht und allein alle Lichter anzumachen ist schon eine Kunst für sich.
Ab Acht kamen die ersten Mitpiraten und Interessierten. Ich schenkte fleißig Bier und Mate (der nächste Stereotyp) an die durstigen Kehlen aus. Die Besitzer dieser Kehlen waren in der überwältigenden Anzahl Männer (Stereotyp). Aber das ist ja egal, weil wir soo post-gender sind.
Nach einer Weile begannen die Vorstellungsrunden für die Landesvorstandswahlen im Februar. Diese liefen so ab: Der Kandidat stellte sich selbst in drei Minuten kurz vor, danach gab es die Möglichkeit für 20 Minuten Fragen zu stellen. Hierbei fiel mir die Diskussionskultur extrem positiv auf, es gab eine kompetente Redeleitung, gute Fragen und relativ gute Antworten.
Die Kandidaten waren dabei so facettenreich wie die Partei:
Der erste war ein Kindergärtner mit Pädagogenstimme, der zweite ein Geschäftsmann, der seit November 2011 in der Partei war, für den Landesvorstand kandidierte, und nicht wusste, was ein Vorstand eigentlich macht. Der dritte war ein Hacker, der schon ein alter Fuchs war (seit 2009 in der Partei) und dies auch als seine Hauptqualifikation anführte.
Ich fand sehr positiv, dass es einen gab, der schon nach wenigen Monaten für Ämter kandidieren wollte. Gewählt wird er sicher nicht, aber immerhin gibt es die Möglichkeit. Und schlecht wirkte seine Vorstellung eigentlich auch nicht.
Nach den Vorstellungen ging der gemütliche Teil des Abends los – Plauscheleien über alles was so anliegt. Oft habe ich recht wenig verstanden, weil ich erstens nichts von Computern verstehe und zweitens noch nicht in der Organisation der Partei und der Berliner Landespolitik drin bin. Aber das kann sich ja alles noch ändern.
Als ich am Ende mit Heide noch allein im Kinski war, sie rauchte und Bier trank und ich mich das erste Mal seit Stunden hinsetzte, meinte sie, das Schönste an den Piraten sei, dass es zum größten Teil (80%) gute Menschen seien.
Allein um herauszufinden ob das stimmt, werde ich weiter machen.

Geschrieben von silberredner

6. Februar 2012 um 01:02

Veröffentlicht in Politik, Berlin, Piraten

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Mein Traum einer Zeugnisausgabe

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Nun bin ich zwar B.A., aber so eine schöne Abschlussfeier werde ich niemals bekommen. Alles was es gab war ein schnöder Brief. Dabei würde ich so gerne einen bleibenden Eindruck hinterlassen…

 

 

 

Geschrieben von silberredner

1. Februar 2012 um 16:19

Veröffentlicht in Uni

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Warum der Chinese uns überlegen ist (V)

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Der Chinese ist uns überlegen, weil er die einfachsten Dinge kompliziert machen kann.

 

Dies sind die Schriftzeichen für dicke Bandnudel (Biáng biáng). Die sehen so aus:

Wahrlich etwas, das eine solche Komplexität verdient. Ich durfte dies in Xi’an probieren und sage: Kann man beißen.

Es lebe die Volksrepublik China!

Geschrieben von silberredner

20. Januar 2012 um 19:05

Veröffentlicht in Warum der Chinese uns überlegen ist

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Death from below!

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Small pride!

Geschrieben von silberredner

16. Januar 2012 um 20:04

Veröffentlicht in Allzumenschliches, Gesellschaft

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Erez Thüringen!

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Auf jeden Fall dafür!

Geschrieben von silberredner

12. Januar 2012 um 11:16

Veröffentlicht in Gesellschaft

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Schöner wohnen in Hongkong

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Geschrieben von silberredner

11. Januar 2012 um 00:20

Veröffentlicht in Warum der Chinese uns überlegen ist

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Catholicism in Hong Kong

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Geschrieben von silberredner

7. Januar 2012 um 17:10

Es gibt noch Hoffnung!

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Weiter so Riley!

Via Sociological Images

Geschrieben von silberredner

3. Januar 2012 um 14:02

Veröffentlicht in Allzumenschliches, Gesellschaft

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Zeit sich den Bart zu stutzen

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Eben beim Dönerverkäufer gefragt worden, ob ich ein Hajji wäre.

Geschrieben von silberredner

28. November 2011 um 23:18

Veröffentlicht in Allzumenschliches, Berlin

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Hmmm… Ich weiß nicht ob ich das gut finden soll

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Geschrieben von silberredner

8. Oktober 2011 um 12:37

Veröffentlicht in Kultur, Netz, Politik

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Mein Engagment bei „Freiburg ohne Papst“

mit 3 Kommentaren

Zum Besuch des Papstes in Deutschland bildeten sich verschiedene Protestgruppen, eine davon war „Freiburg ohne Papst“. Ursprünglich nur ein Produkt der Rosa Hilfe Freiburg, schlossen sich bald auch andere Organisationen an, es bildete sich ein breites Bündnis. Tatsächlich rekrutierte sich der Großteil der Aktivisten jedoch aus dem Umfeld der Rosa Hilfe.

Eines Tages las ich im Internet von diesem Bündnis. Für mich war von Anfang an klar, dass ich da mitmachen würde, war bei meinem ersten Zusammentreffen mit der Gruppe jedoch erstaunt, dass es sich fast nur um ältere, schwule Männer handelte. Als Heten- und Studentenminderheit konnte ich jedoch das Bündnis auch anderen Kreisen öffnen.

Im Laufe unserer Propaganda machten wir auch einen kleinen Film mit Statements, warum wir uns engagieren würden:

 


Mein Satz lautete:

„Ich engagiere mich bei Freiburg ohne Papst, weil der Vatikan mit vormoderner Argumentation menschenfeindliche Positionen verbreitet.“

Was meine ich eigentlich damit?

Was ist vormoderne Argumentation?

Vormoderne Argumentation geht davon aus, dass es eine Wahrheit gibt, welche erkennbar ist. Als klassisches Beispiel kann hier Platons Höhlengleichnis dienen, in welchem der Großteil der Menschen in einer Höhle lebt, weit entfernt vom Licht. Nur manchen ist es möglich, das Licht zu sehen und die anderen darüber aufzuklären. Die Rolle der Aufklärer fiele natürlich der katholischen Kirche zu, der „einzig selig machenden Kirche“.

Allein die Vorstellung, dass es nur eine Wahrheit gäbe ist heutzutage absurd. Auch die Vorstellung, dass es Wahrheit gäbe scheint mir mehr als Zweifelhaft. Alles was wir haben, sind Erfahrungswerte und Traditionen auf welche wir unsere Modelle der Welt und Wahrheiten basieren. Trotzdem wird unerfreulich häufig auf solche Denkstrukturen zurückgegriffen. Warum ist das unerfreulich? Weil die Vorstellung von einer Wahrheit den Horizont begrenzt, die Kreativität verkrüppelt und Intoleranz befeuert.

Ein weiterer Aspekt der vormodernen Argumentation ist der Theismus. Man kann zum Theismus stehen wie man will, man kann auch theistische Argumentation für sich selbst verwenden, doch niemals im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Warum nicht? Argumentation, die auf Belange der Gesamtgesellschaft abzielt, muss die Heterogenität unserer Gesellschaft anerkennen. Wo ein erheblicher Teil der Menschen nicht mehr an einen Gott oder nicht mehr an einen Gott oder nicht mehr an diesen einen Gott glaubt ist theistische Argumentation zutiefst undemokratisch. Versuche ich, mich an die gesamte Gesellschaft zu wenden, darf ich auf kein Sonderwissen pochen. Ich kann gerne an Allah glauben so viel ich will, eine Argumentation die Allah beinhaltet, hat keinen Wert für andere. Darum ist die einzig akzeptable Argumentation ein säkulare. Die materielle Welt ist der kleinste gemeinsame Nenner den wir haben. Wer darüber hinaus eine magische Feenwelt sehen möchte, kann das für sich gerne so handhaben. Stützt sich eine Argumentation auf die „Heiligkeit“ einer Schrift, Institution oder Person, wird diese Argumentation jedoch irrelevant. Es ist philosophisch unlauter, noch allgemein mit Gott zu argumentieren. Organisierter Glaube versucht dennoch ständig, seine undemokratischen Argumentationsstrukturen allgemein gültig zu machen. Dies ist unakzeptabel und muss von ständiger Kritik begleitet werden.

So weit, so allgemein. Das bisher Gesagte ist ebenso für evangelische, muslimische oder andere Kirchen gültig. Das spezifisch katholische wird in der Menschenfeindlichkeit deutlich.

Am deutlichsten sticht hier vor allem die katholische Sexualmoral hervor. Jedoch kann man von einer Religion, die ihre Sexualmoral auf ein 2000 Jahre altes Buch fußt auch nichts besseres erwarten. Die Verdammung homosexuellen Handlungen ist ein schwerwiegender Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung der Menschen. Ebenso ist es das Verbot von Verhütungsmitteln, von den gesundheitlichen Auswirkungen ganz zu schweigen. Eine Institution, die ihre religiösen Vorstellungen über die Gesundheit der Menschen stellt, ist schlicht widerwärtig. Ebenso anachronistisch ist der Ausschluss wiederverheirateter Menschen. Von der Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper und ihre reproduktiven Fähigkeiten ganz zu schweigen. Hier werden fundamentale Menschenrechte mit Füßen getreten.

Nun könnte man natürlich einwenden, dass niemand dazu gezwungen würde katholisch zu sein, dass wir in einer freien Gesellschaft lebten und das hier überhaupt mir Kanonen auf Spatzen geschossen würde.

Nun verbreitet die katholische Kirche aber eben solche Einstellungen mit ihrem historisch gewachsenen Machtapparat. Das fängt im Kindergarten an und hört im Hospiz auf; soziale Einrichtungen, mit einem erheblichen finanziellen Anteil des Staates, welche dennoch immer auch einen missionarischen Auftrag haben. Aus diesem Grund dürfen ja auch keine wiederverheirateten oder offen homosexuell lebenden Menschen in katholischen Einrichtungen angestellt sein, da sie die katholische Lehre nicht überzeugend verbreiten könnten. Ich selbst habe mit Menschen gesprochen, die im sozialen Sektor arbeiten und Angst davor haben die Kirche zu kritisieren. Da unterschreibt man lieber keinen Aufruf, auch wenn man mit ihm vollkommen übereinstimmt.

Der Einfluss dieser Kirche in unserer Gesellschaft ist immer noch riesig, das geht über Rundfunkräte, Konkordatslehrstühle bis hin zur staatlich eingezogenen Kirchensteuer und den Millionen Euro an staatlichen Zahlungen, welche jedes Jahr an die Kirchen gehen.

Nein, niemand wird dazu gezwungen katholisch zu sein, jedoch sollte man niemals die kulturelle und psychologische Macht der Kirche unterschätzen.

Die freie, demokratische Gesellschaft ist eine Errungenschaft, die in jeder Generation neu erobert und neu erlernt werden muss. Von den misanthropen alten Herren in Rom und ihrer Wahlmonarchie sind hierbei keinerlei positiven Impulse zu erwarten.

Aber eigentlich kann das der einzigartige Stephen Fry besser und schöner sagen als ich:

Geschrieben von silberredner

6. Oktober 2011 um 15:16

Hu, ich war im Fernsehen!

mit 2 Kommentaren

Und weil ich es unter international bekannten Megasendern nicht mache, fing ich meine TV-Karriere bei TV-Südbaden an. Das kann man bestimmt auch in Frankreich und der Schweiz empfangen.

Ich war als Vertreter des Aktionsbündnis “Freiburg ohne Papst” eingeladen, doch leider ging es kaum um den Papstbesuch und die unsäglichen Lehren der katholischen Kirche oder Ratzingers reaktionäre Weltsicht, sondern um Kirche und Jugend allgemein.

Leider hatte die Reaktion einen Fehler gemacht und einen Anhänger der Pius-Brüderschaft eingeladen. Dadurch wurde die Diskussion ausgesprochen einseitig, der Typ hat eigentlich die ganze Zeit gesprochen und die Unterschiede zwischen mir und dem liberalen Katholiken kamen kaum zum Vorschein.

Insgesamt bin ich mit meinem Auftritt so mittel zufrieden, hätte mehr, schärfer reden sollen. Meine durchdachte säkulare Argumentation kam im Grunde nicht zum Zuge. Und ein rhetorischer Meister bin ich auch nicht gerade. Aber besser als nichts:

Geschrieben von silberredner

16. September 2011 um 10:43

Is Tropical – The Greeks

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Geschrieben von silberredner

27. August 2011 um 11:02

Veröffentlicht in Kultur, Medien, Netz

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Meine B.A.-Arbeit

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Gestern habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben und werde mich wohl bald mit dem hässlichsten aller Titel schmücken können: Bachelor…

Wie dem auch sei, für die winzige Minderheit die es interessieren könnte habe ich hier meine B.A.-Arbeit mit dem griffigen Titel: “Vom Sowjetvolk zur Explosion der Identitäten. Zur Identitätsentwicklung der Volga-Tataren und Kalmyken in den 1960er und 1990er Jahren” hochgeladen.

Sie ist wahrlich nicht gut geworden. Wie eine Dozenten meinte: Das hätte sie sich schon nach meinem Vortrag gedacht. Hm.

Nun, hier ist sie meine: B.A.-Arbeit. Hier klicken um zu öffnen.

Geschrieben von silberredner

28. Juli 2011 um 17:24

Apropos…

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Geschrieben von silberredner

25. Juli 2011 um 10:35

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Medien

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Vagina Dialoge

mit 3 Kommentaren

Zu meiner Zeit in Budapest fragte ich verschiedene Nationen, was die schlimmste Beleidigung in ihrem Land wäre (eine kleine Sammlerleidenschaft von mir). Die Antwort eigentlich immer gleich:

„Fotze“.1

Das brachte mich zu meiner nächsten Frage: Was sagen Frauen eigentlich zu ihrem primären Geschlechtsorgan?

Diese Frage habe ich seit längerem vielen Frauen gestellt und war bestürzt über die Reaktionen: Viele Frauen wussten gar nichts mit der Frage anzufangen. Es schien ein Tabu zu sein, über das am besten so wenig wie möglich gesprochen werden sollte nicht mal mit Freundinnen. Dies ist im krassen Gegensatz zu Männern, die kein Problem damit haben über ihre Penisse oder Eier zu sprechen (und dies auch tun).

Doch dies liegt meiner Meinung auch daran, dass es im Deutschen keine vernünftige Neutrale Bezeichnung dafür gibt. Entweder die Wörter sind obszön, lächerlich oder wissenschaftlich-distanziert. Fotze, Mumu oder Vagina klingt einfach nicht besonders schön. Vor allen Dingen: Die verbreiteten Wörter zwingen die Frauen, sich durch Ironie oder Wissenschaftlichkeit von ihrem eigenen Körper und damit ihrer eigenen Sexualität zu distanzieren. Hinzu kommt, dass gewisse Wörter manchen Frauen geradezu einen Schauer über den Rücken laufen lassen, weil sie diese so eklig finden. Ich kann mir ähnliches bei keinem Wort für Penis und keinem Mann vorstellen, den ich je getroffen habe.

Ich denke, es ist einer der großen Skandale unserer Gesellschaft, dass Frauen zur Sprachlosigkeit über essentielle Teile ihres Körpers gezwungen sind. Wieder einmal zeigt sich die patriarchalische Tradition unserer Gesellschaft, verbunden mit einer restriktiven Sexualmoral, welche die Ausrichtung der Sexualität auf den Mann bestimmt und weibliche Sexualität und Körperlichkeit tabuisiert.

Darum frage ich euch: Was sagt ihr? Habt ihr ein Wort ,das für euch keinen seltsamen Beigeschmack hat? Das genauso neutral ist wie Bein oder Kopf? Und wenn nicht, warum denkt ihr ist dem so?

Wo ist hier das Problem?

1Ausnahme war Serbien, dort war die schlimmste Beleidigung „Schwuchtel“.

Geschrieben von silberredner

19. Juli 2011 um 11:51

Veröffentlicht in Gesellschaft

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Schrecklichstes Paar der Welt?

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Geschrieben von silberredner

18. Juli 2011 um 15:10

Veröffentlicht in Gesellschaft

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Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt

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“Ja Freunde ist’s nicht stets das gleiche?

Taugt zum verliebtem Zeitvertreib

Die Modepuppe nur, die reiche?

Warum nicht ein Kalmückenweib?”

Dies ist das Ende von Alexander Puschkins Gedicht “An eine Kalmückin”, in welchem es im Grunde darum geht, dass Puschkin irgendwo in der Steppe ist und Druck auf dem Kessel hat. In den 70er Jahren war es das meist rezitierte Gedicht in Kalmykien.

Geschrieben von silberredner

14. Juli 2011 um 17:38

Veröffentlicht in Gedichte, Geschichte, Gesellschaft

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